Fotofluss

Sternenhimmel über dem Hintertaunus

Mit Astrofotografie habe ich noch gar keinen Vertrag. Da ich dieses Jahr hoffentlich dazu komme, Nordlichter zu fotografiren bzw. zu sehen, wollte ich fokussieren bei Dunkelheit auf den Sternenhimmel einmal üben.

Alle meine Objektive haben leider keine Entfernungsskala. Im Buch von Katja Seidel zur Astrofotografie habe ich aber auch gelesen, dass die mechanische Entfernungsskala auch nicht so genau ist.

Die Woche war die Situation teilweise perfekt. Inversionswetterlage und somit war es auf dem Großen Feldberg wärmer als im Tal und die Wolken lagen unterhalb des Feldbergs. Somit gab es wenig Lichtverschmutzung von Frankfurt. Leider war die Wolkendecke nur über Frankfurt und dem Vordertaunus – Schmitten hatte allerdings geleuchtet.

Dazu hat der Sendemast auf dem Feldberg ständig zur Flugsicherung rot geblinkt und das hat auch die Lichtstimmung im Vordergrund geprägt. Bei 100% Vergrößerung waren die Sterne nicht scharf, aber runterskaliert für das Web hier im Blog oder für Instagram, sieht es gut aus. Da muss ich noch einmal üben.

Abgesehen von den technokratischen Aspekten beim Fotografieren, war es umwerfend, wie viel Sterne vom Feldberg aus zu sehen, wenn das Licht von Frankfurt entfällt. Ich war mit Freunden oben, die sich während meiner Fotosession ein gute Zeit gemacht haben und die waren auch hin und weg.

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