Schlagwort: fähre

Fremdkörper

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Wie bereits erwähnt ist die Fähre von Liverpool nach Dublin eine LKW-Fähre und diese Reihe PKWs wirkten dann auch wie ein Fremdkörper auf der Fähre. Gab es auf der Pride of Rotterdam noch die Auswahl zwischen mehreren Restaurants, gab es in der LKW-Fähre wie in einer Kantine eine Auswahl zwischen zwei oder drei Gerichten. Beim Frühstück sah es ähnlich aus.

Abends ab half elf leerte sich die Bar und um kurz nach elf wurde sie geschlossen. Am nächsten Morgen sollte ich dann auch erfahren warum: Um 4:30 Uhr ging die Besatzung durch die Flure und hämmerte amtlich gegen die Kabinentür. Aufstehen, kurz frühstücken und ab 5:30 Uhr ging das Entladen los.

Die Hafenausfahrt war verdammt eng. Im Außenbereich konnte man nicht bis zur Reiling gehe, sondern nur bis kurz davor. Ich habe mich so weit wie möglich nach vorne gelehnt, aber ich konnte links und rechts des Schiffes das Wasser nicht sehen.

5:26 Uhr

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Abends hatte ich es auf der Pride of Rotterdam bis nach 1 Uhr ausgehalten und hatte noch Fotos vom leeren Deck, den leeren Restaurantbereichen und leeren Gängen gemacht.

Ich hätte noch länger schlafen können, aber mich hat es morgens schon wieder ins Freie getrieben und selbst um 5:26 Uhr morgens zum Sonnenaufgang war ich nicht alleine dort. Es war interessant wie nach und nach aus den Lichtpunkten die Schiffe in der Fahrrinne sichtbar wurden und vor allem wie viel dort los war.

Auf der Einfahrt in den Hafen von Kingston-upon-Hull sind dann auch viele orange-golendene Bilder von der Hafeneinfahrt entstanden. Dennoch habe ich mich statt für ein kitschiges Bild vom Ölhafen in der Morgensonne für die Frühaufsteher entschieden.

Pride of Rotterdam

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Die Pride of Rotterdam ist das größte Schiff mit dem ich bisher gefahren bin:

Mit ihren Ausmaßen und Transportkapazitäten die Pride of Rotterdam und die baugleiche Pride of Hull von 2001 bis 2004 die größten RoRo-Fähren der Welt. (Wikipedia)

Wir waren früh in Rotterdam im Hafen und konnten von außen schon das Schiff in voller Größe bewundern. Auch die Autobrücken zu den PKW-Decks waren riesig und es ging dort ordentlich bergauf. Nachdem das Gepäck in der Kabine verstaut war, ging es an Deck, um das Boarden der LKWs zu boabachten.

Das Wetter war auch abends noch mild im September 2013 und somit war gut Betrieb auf dem Deck am Abend. Zur blauen Stunde aus dem Hafen von Rotterdam auzulaufen war ein grandioser Anblick und das obwohl das England-Terminal schon am westlichen Ende des Hafens ist.

Ilovik

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Ich fahre gerne mit Fähren und deshalb steht diese Woche im Zeichen der Fähren. Für mich fängt der Spaß schon im Hafen bzw. den Fährterminals an. Da wird entweder auf das Schiff selbst oder das Einschiffen gewartet und schon setzt die Entschleunigung ein. Meistens gibt es im Hafen dann auch noch eine Gastronomie und dort kann man die Wartezeit überbrücken.

Bei der Fähre von Cres nach Krk auf dem Bild hatte ich allerdings nur ca. zehn Minuten Wartezeit, da ich mit dem Auto zur Fähre gebracht wurde und dann an den wartenden Autos vorbeilaufen konnte. Im Hafen angekommen konnte ich ein paar Bilder der einlaufenden Fähre mache und schon ging es an Bord.

Das Mädchen auf dem Bild scheint so eine Fährfahrt auch zu genießen.