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Unter der Brücke

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…steht ein Wasserhäuschen. Auf der anderen Seite der Cassellabrücke war allerdings an der Trinkhalle viel mehr los.

Über die letzten Jahre hat es einige Veränderungen bei den Trinkhallen gegeben. Das Angebot wird vielseitiger und einige Pächterwechsel haben dazu geführt, dass die Büdchen wieder hip sind und ihnen nicht mehr so ein Schmuddelimage anhaftet. Die Linie 11, der Verein zum Erhalt und zur Belebung der Trinkhallenkultur, widmet sich den Wasserhäuschen und ich finde, dass die einen guten Job machen. Natürlich sind bei den Trinkhallen auch einige dabei, bei denen man auch die Augen nicht vor den Problemen der “Stammkunden” verschließen darf.

Ich bin ja auch damit groß geworden und auf meinem Schulweg lag ein Büdchen. Da gab es als Kind Brausebonbons, Florida Boy und Panini-Bilder zu kaufen. Später bin ich dann auf belegte Brötchen umgestiegen, die es dort ab 6 Uhr in der Früh gab. Solche Erfahrungen machen die Kinder von heute in den Neubaugebieten nicht mehr, denn diese lernen nur die Supermärkte mit langen Öffnungszeiten kennen. Ob da die KassiererInnen die Kinder des Viertels auch mit Namen kennen?

Lahmeyerbrücke

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Nachdem ich schon einige Bilder vor allem vom Mainufer in Fechenheim hier im Blog hatte, geht es jetzt weiter durch den Frankfurter Osten.

Im Rhein-Main-Wiki gibt es dazu einen Eintrag:

Im Mai 2010 wurde die Lahmeyerbrücke zum Abriss frei gegeben. Seit die Gleise der Hafenbahn abgebaut wurden, hat die Stadt einen hölzernen Trog auf die Gleistrasse gebaut, über den Fußgänger und Radfahrer von Fechenheim auf die Hanauer Landstraße kommen können. Das ist eine wichtige Verbindung. Deshalb soll hier eine neue und schönere Brücke über die Gleise der Hafenbahn und der Bahn AG geschlagen werden, die dann auch besser in das Stadtbild passen soll.

Noch steht die Brücke und als Fotomotiv macht sie sich außerordentlich gut.

Brücke

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Der Arthur-von-Weinberg-Steg verbindet Fechenheim mit Bürgel und auf Frankfurter Seite befindet sich direkt neben der Brücke auch eine Straßenbahnhaltestelle. Von der Innenstadt aus braucht die Straßenbahn war ungefährt doppelt so lange wie zum Jacobiweiher, aber auch hier ist man vom Trubel der Großstadt schlagartig mitten in der Natur. Von dort aus kann man in Bürgel oder entlang des Fechenheimer Mainbogens Meter machen und wunderbar abschalten.