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Auf der Suche nach dem Supermond

„Mond geht immer“ und aus irgendwelchen Gründen übt der Mond eine Faszination auf uns Menschen aus. Ich will jetzt gar keine Ursachenforschung betreiben. Falls jemand profundes Wissen dazu hat, schreibt es gerne in die Kommentare. Letztes Jahr habe ich schon den „Super Blood Moon“ mitgemacht und da musste ich natürlich beim Supermond heute auch dabei sein.

In den Nachrichten war überall vom Supermond zu lesen oder wie die NASA es bezeichnet: „extra-super moon“. Rund 50.000 Kilometer näher war der Mond heute an der Erde als sonst üblich. Gestern waren wir schon nah dran an dem Phänomen und so war ich zum Testen gestern schon auf dem Balkon.

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Als Bild für heute hatte ich mir vorgenommen, den aufsteigenden Mond hinter der Skyline von Frankfurt zu fotografieren. Dazu habe ich gestern die TPE-App bemüht und ich fand es recht schwer, eine Position mit Skylineblick von Westen aus zu finden. Da heute immer wieder von Wolken in der Vorhersage die Rede war, kamen keine Positionen im Taunus oder Main-Taunus-Kreis in Frage, da mir dort die Distanz zur Skyline zu groß war.

Meine Wahl fiel dann auf dem Emser Brücke und überpünktlich zur angesagten Zeit des Mondaufganges war ich vor Ort. Vom Mond war noch nichts zu sehen und so musste das westliche Ende der Europa Allee als Übergangsmotiv herhalten.

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Schnell war der nächste Stativträger am Start und ebenso schnell kam man ins Gespräch. Seine PlanIt!-App spuckte ähnliche Ergebnisse aus wie TPE. Auf der Suche nach dem Mond, entschieden wir uns dann auf der Brücke rüber zur Theodor-Heuss-Allee zu gehen. Vom Mond war immer noch keine Spur zu sehen. Wo ich aber schon wegen des schweren Tele-Objektivs 4kg Stativ dabei hatte, habe ich die Zeit genutzt und als Ersatzmotive habe ich mir den ING-DiBa und den Besprechungsraum von Kia Motors ausgesucht.

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Da ich nicht ewig Zeit hatte und es schon ein wenig frisch war, habe ich mich dann verabschiedet und habe mich auf den Heimweg gemacht. Zwischen Halle 3 und Halle 4 der Messe ist der Mond dann doch aufgetaucht. Mit den Wolken ist das Mondbild zwar mystisch geworden, aber war trotzdem nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.

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Hinterm Meininger Hotel konnte ich dann doch noch ein Foto machen mit einem Wolkenkratzer und dem Mond. Eigentlich hatte ich darauf gehofft, den Mond zwischen zwei Hochhäusern zu fotografieren, aber daraus wurde leider nichts.

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Der Foto-Spätnachmittag hat trotzdem Spaß gemacht. Eine Lehre für mich ist nun, dass ich mich mit Apps wie TPE und PhotoPills einmal genauer beschäftigen muss. Auf den ersten Blick machen sie einen einfach zu bedienen Eindruck, aber es bedarf wohl auch etwas Übung, die Anzeige richtig zu lesen und zu interpretieren. In der Theorie klang es sehr einfach, den Mondstand zu sehen, aber in der Praxis ging das nicht so auf wie geplant.

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