Fotofluss

Seeufer in Ascona

Nach Furka- und Gotthardpass war mein nächster Stop auf dem Weg nach Italien Ascona am Lago Maggiore. Die Gegend ist ein Traum und ein großer Immobilienmakler hat an der Uferpromenade ein Büro. Natürlich habe ich mal in das Schaufenster geschaut: Unter 10.000CHF/qm ist dort für gutaussehende Immobilien nichts zu machen. Die Leute mit mehr als genug Geld wissen schon, wo es sich gut aushalten lässt.

Ich war als Kind mit der Familie schon einmal dort und dann noch einmal als Jugendlicher. Bei meinen Großeltern hing immer ein Aquarell von Ascona im Flur und weil ich das Motiv des Bildes fotografieren wollte, hatte ich den Zwischenstop dort eingelegt.

Natürlich hatte ich das Motiv anders in der Erinnerung und habe es nicht so gewollt fotografiert. Jetzt muss ich dummerweise dort noch einmal hinfahren.

Ich war auf der Durchreise und gerade noch rechtzeitig zur blauen Stunde in Ascona angekommen. Am nächsten Morgen musste ich direkt nach dem Frühstück weiter, um in Bellinzona meine Reisebegleitung für Mailand abzuholen.

Das war der Blick am Morgen vom Balkon des Hotelzimmers. Grandios. Zum Glück war ich Ende Oktober in der Nebensaison und somit war das Hotelzimmer mit Seeblick zwar immer noch teuer, aber erschwinglich. Ich will gar nicht wissen, was das Zimmer zur Hochsaison kostet.

Am nächsten Morgen auf dem Weg nach Bellinzona musste ich noch einmal an der Landstraße anhalten. Die Straßenschilder nerven zwar, aber anders ging es leider nicht. Auf der Landstraße war so viel Verkehr, dass ich mehrere Minuten warten musste, um von meiner Straßenseite aus dieses Foto zu machen. An eine Querung der Straße war nicht zu denken. Da hätte ich vermutlich 10 Minuten pro Richtung gestanden, um über die Straße zu kommen. Ich hatte wie gesagt den Termin am Bahnhof in Bellinzona und im Gegensatz zur DB ist die SBB pünktlich.

Kurze Frage am Rande: Wollt Ihr das Gelabder zu den Fotos überhaupt lesen? Über ein Feedback in den Kommentaren bin ich sehr dankbar.

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