Photowalk Cologne März 2017

Auf meiner ToDo-Liste für 2017 stand an zwei Fotowalks teilzunehmen. Im Februar war ich beim Fotowalk in Frankfurt und am Wochenende war ich für ein Konzert sowieso in Köln. Das Konzert war so früh vorüber, dass ich sogar noch den letzten schnellen ICE zurück nach Frankfurt hätte bekommen können. Das weiß man ja vorher nicht und wenn man Pech hat, schafft man noch nicht mal mehr den Bummelzug entlang der Rheinstrecke gegen Mitternacht. Den habe ich zwar schon das eine oder andere Mal genommen, aber vor 2:30 Uhr ist der nie in Frankfurt gewesen und dann muss man mit einer Taxe noch nach Hause kommen. Den Spaß mache ich nicht mehr mit. Da gehe ich lieber ins Hotel und kann mir am nächsten Tag aussuchen, wann ich zurück fahre.

Da ich sowieso in der Stadt war, bot es sich an, am Photowalk teilzunehmen. Treffpunkt war um 12 Uhr am Chlodwigplatz und das war auch mein erster richtiger Ausflug in die Südstadt. Bis dato hatte ich es vom Hauptbahnhof nur bis zum Heumarkt geschafft. Vor Jahren war ich auch mal bei einem Konzert im Bürgerhaus Stollwerck, aber da wurde ich mit dem Auto bis zum Parkhaus daneben gefahren und die Kranhäuser im Rheinauhafen standen auch noch nicht.

Die Organisatoren (Soul of Street) hatten sich für diesen Photowalk etwas neues ausgedacht: Der Photowalk dauerte vier Stunden und pro Stunde gab es ein neues Thema. Außerdem wurden die Teilnehmer in vier Gruppen aufgeteilt, da es ca. 40 Teilnehmer waren und sich die Teilnehmer etwas verstreuen können.

Zu jedem Thema sollte später bei FB jeweils ein Bild gepostet. Hier meine Ergebnisse:

Zahlen

Details

Farbe

Schattenspiele

Da es ein Streetphotography Photowalk war, habe ich auch überall Bilder herausgesucht, bei denen auch Menschen im Bild waren. Natürlich habe ich darüber hinaus noch weiter Fotos gemacht.

Kölsche Lastenräder

Bei dem Thema Lastenrad bin ich ein etwas gebranntes Kind. Das komplette letzte Jahr hat ein guter Freund von mir nur von Lastenrädern geredet. Mittlerweile ist er fündig geworden. Die selbstgebauten Transportmöglichkeiten in Köln hatten was und sind eine ganz andere Geschichte, als ein richtiges Lastenrad.


(Wein hat es auch in die Kölsch-Hochburg geschafft)

Bei den Schattenspielen hätte ich auch das Bild des Hoftores posten können, aber es war schon während der Aufgaben mit den Zahlen entstanden.

Das mit dem 6-Gänge-Menü fand ich witzig, da es mit einer Pizza und 5 Pils letztens durch die Social Media Kanäle ging (Randnotiz: statt einer Kölsch Sorte steht Jever über dem Eingang).

“Nix Nope” auf der Severinsbrücke. Doch: Ein Foto.

Die Kranhäuser dürfen nachtürlich auch nicht fehlen. Ich überlege die ganze Zeit, ob ich in dem Backsteinbau mal auf einer Party war.

Auf dem Rückweg zum Chlodwigplatz habe ich kurz vor Schluss noch etwas “Kärcher-Kunst” entdeckt und nachdem ich das fotografiert hatte, haben andere Teilnehmer auch dieses Motiv fotografiert (so wie an den Plitvicer Seen):

Der Nachmittag in Köln hat so viel Spaß gemacht, dass ich wahrscheinlich nicht das letzte Mal beim Photowalk Cologne dabei war. Eine Stunde mit dem ICE ist nicht wirklich weit. Ich finde es gut, dass die geplanten Photowalks immer in verschiedene Stadtteile von Köln gehen und sich nicht alles südlich des Hauptbahnhofs/Doms in der Altstadt abspielt. Einen Dauertermin habe ich schon einmal im Kalender eingetragen, um zu schauen, wann ich Zeit habe.

Mit dem Fotowalk in Frankfurt und dem Ausflug nach Lüttich habe ich schon sehr viele neue Gesichter gesehen. Auch wenn ich mir Gesichter und Bilder gut merken kann, hapert es mit den Namen, da es bei meinen bisherigen Fotowalks keine Vorstellungsrunde gab. In Frankfurt hat jeder zuvor angemeldete Teilnehmer einen Aufkleber mit seinem Namen bekommen. Das hat es im Anschluss etwas einfacher gemacht, die Bilder bei Facebook den Gesichtern zuzuordnen. So etwas gab es in Köln nicht, aber ich denke, wenn man dort öfters mitmacht, wird man die Stammgäste schon kennenlernen.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich das nächste Mal Zeit habe, zum Photowalk nach Köln zu fahren.

P.S.: Einen Kritikpunkt habe ich aber doch noch. Den Startzeitpunkt mit 12 Uhr fand ich etwas früh. 13 Uhr fände ich besser, denn dann ist vorher noch Zeit für ein Mittagessen. 😉

1 Kommentare

  1. Pingback: Wurstbraterei – Thomas Stein

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